ZBike Infinity von ZYCLE Fahrgefühl der Straße beim Indoor-Cycling

ZBike Infinity von ZYCLE: Fahrgefühl der Straße beim Indoor-Cycling

Wer sein Rennrad regelmäßig nutzt, kennt die eigene Sitzposition und die Bewegung zum Schalthebel. Auch das kurze Aussetzen der Tretbewegung gehört zum vertrauten Ablauf. Beim Wechsel auf ein Indoor-Bike entscheidet sich an solchen Details, wie viel von diesem Fahrgefühl erhalten bleibt.

Mit der ZBike Infinity greift ZYCLE diese Gewohnheiten in einem vernetzten Trainingsgerät auf. Das Modell verbindet Rennradlenker, kabellose elektronische Schalthebel und einen Freilauf mit individuell einstellbaren virtuellen Gängen. Die Ausstattung setzt damit an den Handlungen des Fahrers an, vom Einrichten der Position bis zur Reaktion auf einen virtuellen Anstieg.

Vertraute Kontaktpunkte am Indoor-Bike

Der Rennradlenker bringt eine bekannte Form der Handauflage in das Training zu Hause. Die elektronischen Schalthebel sitzen dort, wo der Fahrer seine Hände zur Bedienung nutzt. Ein Gangwechsel wird dadurch zu einem Teil der Bewegung auf dem Bike und erfordert keinen Griff zu einem separaten Widerstandsregler.

Auch die Einstellung der Kurbeln lässt sich berücksichtigen. Infinity bietet fünf Längen zwischen 165 und 175 Millimetern, jeweils in Schritten von 2,5 Millimetern. Diese Auswahl ergänzt die Einstellungen von Sattel und Lenker. Wer die Maße seines Straßenrads kennt, erhält damit einen weiteren Anhaltspunkt für die Vorbereitung des Indoor-Bikes.

Der angegebene Q-Faktor beträgt 152 Millimeter. Der Lenker verfügt über einen Standard-Klemmdurchmesser von 31,8 Millimetern. Solche Maße beschreiben konkrete Eigenschaften der Ausstattung und helfen dabei, die Kontaktpunkte als Teil der gesamten Sitzposition zu betrachten. Die Anpassung beginnt somit vor der Auswahl des digitalen Trainingsprogramms.

Freilauf für die Übergänge zwischen den Belastungen

Ein wesentlicher Unterschied zum starren Antrieb liegt darin, was beim Aussetzen der Tretbewegung passiert. Bei der ZBike Infinity können die Pedale stillstehen, während sich das Schwungrad weiterdreht. Der Freilauf trennt in diesem Moment die Pedalbewegung von der fortgesetzten Rotation des Systems.

Auf einem herkömmlichen Fahrrad ist dieser Vorgang vertraut. Im Indoor-Training verändert er vor allem die Übergänge: Der Fahrer kann die Pedale kurz ruhen lassen und anschließend wieder antreten. Das gibt der Einheit einen anderen Bewegungsablauf als bei einem Fixed-Gear-Bike, das eine kontinuierliche Tretbewegung verlangt.

Dieser mechanische Unterschied besteht unabhängig davon, welche Landschaft auf dem Bildschirm erscheint. Der Freilauf trägt deshalb einen eigenen Teil zum Fahrgefühl bei. Er ergänzt die vertrauten Handgriffe am Rennradlenker und betrifft gerade die Momente, in denen keine gleichmäßige Belastung gefahren wird.

Die Übersetzung für die virtuelle Strecke vorbereiten

Infinity stellt bis zu 24 virtuelle Gänge bereit. Die Konfiguration kann einen Antrieb mit einem oder zwei Kettenblättern nachbilden. Dadurch lässt sich vor der Fahrt festlegen, wie die virtuelle Übersetzung aufgebaut sein soll. Die Schalthebel greifen während der Einheit auf diese Auswahl zurück.

Beginnt auf einer simulierten Strecke eine Steigung, kann der Fahrer einen passenden Gang wählen und seine Trittfrequenz anpassen. Die Gangwahl bleibt damit eine Entscheidung im Verlauf der Fahrt. Sie verbindet die Darstellung des Geländes mit einer Handlung, die vom Straßenrad bekannt ist.

Der magnetische Widerstand kann auf die Vorgaben kompatibler Software reagieren. So wird eine Veränderung der Strecke auch als veränderte Belastung spürbar. Anwendung, Widerstandsregelung und Gangwahl wirken zusammen, behalten aber ihre jeweiligen Aufgaben: Die Route gibt den Verlauf vor, das Bike setzt Belastung um und der Fahrer wählt seine Übersetzung. Auch spannend: 7 gute Gründe fürs Workout auf dem Indoor-Bike

Trainingsdaten in das Fahrerlebnis einordnen

Neben den mechanischen Eigenschaften gehört die Leistungsmessung zur Ausstattung. ZYCLE nennt für Infinity eine Messabweichung von weniger als einem Prozent. Diese Herstellerangabe ist für Fahrer relevant, die nach Wattvorgaben trainieren und ihre aufgezeichneten Einheiten betrachten. Die Daten schaffen einen Bezug zur Belastung, die während der Fahrt empfunden wird.

Für die Kommunikation stehen Bluetooth mit FTMS, CPS und CSCS sowie ANT+ und eine kabelgebundene Verbindung zur Verfügung. Damit kann das Bike in unterschiedliche kompatible Trainingsumgebungen eingebunden werden. Die verfügbaren Funktionen richten sich nach Anwendung, Endgerät und gewählter Verbindungsart.

Die digitale Umgebung ergänzt bei Infinity eine klar definierte Mechanik. Position und Lenker schaffen Kontaktpunkte, die virtuellen Gänge geben Auswahl und der Freilauf ermöglicht eine Pause der Pedale. Wer eine Strecke zu Hause fährt, begegnet damit mehreren vertrauten Abläufen aus dem Straßenradsport. Das Fahrgefühl entsteht aus ihrem Zusammenspiel, bei einem Gangwechsel ebenso wie beim erneuten Antreten. Zur Motivation: Heute mit Fitness anfangen – Keine Ausreden mehr